Aus unserem Rezeptarchiv
Ein Rezept. Ein Stück Italien.
Entscheidend ist weniger die Zahl der Zutaten als die richtige Technik: Der Pecorino wird mit stärkehaltigem Nudelwasser zu einer glatten Creme verrührt und erst bei ausgeschalteter Hitze mit der Pasta verbunden.
So lässt sich verhindern, dass der Käse klumpt oder sich von der Sauce trennt. Der Pfeffer wird zuvor kurz angeröstet und mit etwas Nudelwasser abgelöscht, damit sich sein Aroma gleichmäßig verteilt. Nach insgesamt 20 Minuten steht eine würzige, cremige Cacio e Pepe auf dem Tisch, bei der Käse, Pfeffer und Pasta klar im Mittelpunkt stehen.
Was Cacio e Pepe ausmacht
Der Name beschreibt bereits die beiden prägenden Zutaten: „Cacio“ steht hier für Käse, „Pepe“ für Pfeffer. Zusammen mit Pasta und stärkehaltigem Kochwasser entsteht eine einfache Sauce, deren Konsistenz vor allem durch sorgfältiges Vermengen entsteht. Die aktuelle Rezeptur verwendet Spaghetti, Pecorino, Pfeffer und Salz.
So wird die Pecorino-Creme glatt
Den Pecorino möglichst fein reiben und das heiße Nudelwasser nicht auf einmal hinzufügen. Besser portionsweise einarbeiten und mit dem Schneebesen kräftig verrühren, bis eine glatte Creme entstanden ist.
Beim Vermengen mit den Spaghetti sollte die Hitze bereits ausgeschaltet sein. Genau dieser Schritt ist im bestehenden Rezept vorgesehen und hilft dabei, den Käse kontrolliert mit der Pasta zu verbinden.
Warum das Nudelwasser so wichtig ist
Das Kochwasser enthält Stärke aus der Pasta und hilft dabei, Pecorino und Wasser miteinander zu verbinden. Deshalb mehrere Schöpflöffel zurückbehalten und nur nach Bedarf verwenden.
Die Sauce sollte am Ende cremig sein und die Spaghetti gleichmäßig umhüllen, ohne wässrig zu wirken.
Welche Pasta passt zu Cacio e Pepe?
Im Rezept werden Spaghetti verwendet. Wer variieren möchte, kann auch andere lange Pastasorten verwenden. Für die bestehende Rezeptfassung würde ich Spaghetti jedoch klar als Hauptvariante beibehalten.
Poche parole. Grande sapore. ♡