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Focaccia

Goldbraune Kruste, weicher Hefeteig und kräftiges Olivenöl machen Focaccia zu einem der beliebtesten Brote Italiens.

4,5 (919 Bestandsbewertungen)
Gesamtzeit
4 Std.
Portionen
4 Personen
Schwierigkeit
mittel
Zutaten
10
Zum Rezept ↓Bewerten ☆
Vorbereitung
35 Min.
Kochzeit
25 Min.
Region
Ligurien
Gericht
Brote
Ruhezeit
3 Std.

Bestandsangaben und Bewertungen ohne neue fachliche Prüfung.

Aus unserem Rezeptarchiv

Ein Rezept. Ein Stück Italien.

Der Teig wird lange geknetet, zweimal ruhen gelassen und vor dem Backen mit den Fingerspitzen eingedrückt, damit die typische Oberfläche entsteht.

In diesem Rezept sorgen Wasser, Milch und Olivenöl für eine weiche Krume, während Rosmarin oder Oregano und grobe Salzflocken den herzhaften Charakter bestimmen. Wichtig ist vor allem, dem Teig ausreichend Zeit zum Gehen zu geben und ihn nach der ersten Ruhephase vorsichtig auf dem Blech auszubreiten.

Nach insgesamt 1 Stunde aktiver Arbeitszeit plus Gehzeit entsteht eine Focaccia, die außen leicht knusprig und innen weich und luftig ist. Sie passt als Beilage, zum Aperitivo oder einfach pur mit etwas gutem Olivenöl.

So wird Focaccia luftig

Der Teig sollte lange genug geknetet werden, bis er glatt und elastisch ist. Im bestehenden Rezept sind dafür etwa 15 Minuten vorgesehen. Danach wird der Teig gefaltet und darf mindestens 2 Stunden ruhen, bis sich sein Volumen ungefähr verdoppelt hat.

Warum die zweite Ruhezeit wichtig ist

Nach dem Ausbreiten auf dem Backblech ruht der Teig noch einmal etwa 1 Stunde. Diese zweite Gehphase hilft dabei, eine lockere Struktur zu entwickeln und sorgt dafür, dass sich die typischen Mulden später leichter eindrücken lassen.

Die typischen Mulden richtig formen

Nach der zweiten Ruhephase werden mit geölten Fingerspitzen kleine Vertiefungen in die Oberfläche gedrückt. So kann sich das Olivenöl besser verteilen und beim Backen entstehen die typischen unregelmäßigen Vertiefungen.

Topping: schlicht und klassisch

Im bestehenden Rezept werden Rosmarin oder Oregano, grobe Salzflocken und Olivenöl verwendet. Wer variieren möchte, kann Oliven oder Cocktailtomaten ergänzen. Diese Variante ist bereits auf der aktuellen Seite genannt.

Poche parole. Grande sapore. ♡

Zutaten

Würzen & Einfetten

So wird’s gemacht

  1. 01

    Trockenhefe, Zucker und Mehl in die Schüssel der Küchenmaschine geben.

  2. 02

    Die Küchenmaschine auf niedriger Stufe mit dem Rührhaken starten. Milch und lauwarmes Wasser nach und nach hinzugeben und alles gründlich vermischen lassen.

  3. 03

    Olivenöl und grobes Meersalz hinzufügen und den Teig etwa 15 Minuten weiterkneten, bis er eine glatte und feste Konsistenz angenommen hat.

  4. 04

    Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und einige Male von außen zur Mitte hin falten.

  5. 05

    Den Teig in eine Schüssel legen und mit einem Geschirrtuch abdecken. An einem warmen Ort mindestens 2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat.

  6. 06

    Ein Backblech einfetten und den Teig daraufgeben. Mit den Fingerspitzen vorsichtig flach drücken und auseinanderziehen, bis er gleichmäßig auf der Fläche verteilt ist.Falls der Teig an den Fingern klebt, diese leicht mit Olivenöl einreiben.

  7. 07

    Den Teig mit Folie abdecken und weitere 1 Stunde ruhen lassen.

  8. 08

    Die Folie entfernen und mit geölten Fingerspitzen kleine Mulden in die Oberfläche drücken.Anschließend mit Olivenöl beträufeln und mit Rosmarin oder Oregano sowie groben Salzflocken bestreuen.

  9. 09

    Das Blech auf die unterste Schiene des Backofens geben und die Focaccia etwa 25 Minuten bei 220 °C Ober-/Unterhitze backen.

  10. 10

    Die Focaccia aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und anschließend servieren.

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Küchennotizen

Die kleinen Dinge, die zählen.

  • Teig lange genug kneten: Die im Rezept vorgesehenen 15 Minuten helfen dabei, eine glatte und elastische Struktur aufzubauen.
  • Erste Gehzeit nicht abkürzen: Der Teig sollte sein Volumen ungefähr verdoppeln, bevor er weiterverarbeitet wird.
  • Teig vorsichtig ausbreiten: Nicht mit Gewalt ziehen, sondern mit geölten Fingerspitzen nach und nach auf dem Blech verteilen.
  • Zweite Ruhephase einhalten: Die zusätzliche Stunde auf dem Blech trägt zur lockeren Struktur bei.
  • Mulden erst danach eindrücken: So bleibt möglichst viel Luft im Teig erhalten.
  • Olivenöl großzügig auf der Oberfläche verteilen: Es sorgt für Aroma und unterstützt die typische goldbraune Oberfläche.
  • Direkt nach dem Backen kurz ruhen lassen: So lässt sich die Focaccia besser schneiden.
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