Gnudi aus Spinat und Ricotta

4.56 von 340 Bewertungen
Gnudi di spinaci e ricotta
REZEPT VON Jessica | Küchenchefin & Autorin
Schon mal etwas von Gnocchi gehört? Na klar, die kennt doch jeder! Aber Gnudi??? Was soll den das sein? Eigentlich ganz einfach… Wie Gnocchi auch sind es kleine Klößchen. Der Unterschied besteht in den Zutaten, denn die bekannten Gnocchi di patate bestehen wie der Name schon erahnen lässt aus Kartoffeln. Diese kleinen Bällchen hingegen bestehen hauptsächlich aus Ricotta. Es sind also Käseklößchen, die mit allerlei Zutaten kombinierbar sind, zum Beispiel Basilikum oder wie hier eben Spinat! Aber bevor wir noch lange um die heißen Klößchen reden… lass uns zaubern…
Menge für
4
Personen
Zutatenliste
Dressing
Schwierigkeit: sehr einfach
Kosten: sehr niedrig
kcal: 162kcal
Vorbereitung: 30 Minuten
Zubereitung: 10 Minuten
Arbeitszeit: 40 Minuten
Schwierigkeit: sehr einfach
Kosten: sehr niedrig
kcal: 162kcal
Vorbereitung: 30 Minuten
Zubereitung: 10 Minuten
Gesamt: 40 Minuten
Die Links zu den Kochutensilien sind Affiliate-Links. Als Amazon Associate verdienen wir an qualifizierten Käufen.
Zubereitung
  • Den Spinat ordentlich waschen und trocknen. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und den Knoblauch darin anschwitzen. Den Spinat hinzugeben und bei geschlossenem Deckel auf mittlerer Hitze ca 8 Minuten lang dünsten. Den Knoblauch entfernen.
    700 g Blattspinat | 30 ml Olivenöl nativ extra | 1 Knoblauchzehe
  • Den Spinat in ein großes Sieb geben und mit einem Teigschaber die überschüssige Flüssigkeit aus dem Spinat herausdrücken. Den Ricotta ebenfalls in ein Sieb geben und abtropfen lassen.
    300 g Ricotta Käse
  • Den trockenen Spinat und Ricotta in eine große Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit einer Zester Reibe etwas Muskatnuss hinein reiben und alles gründlich vermischen. Nun noch den geriebenen Parmesan, Ei und Mehl hinzugeben und vorsichtig durchmischen.
    1 Ei | 50 g Parmesan (Parmigiano Reggiano) | Salz | Schwarzer Pfeffer | Muskatnuss | 50 g Weizenmehl Typ 405
  • Jetzt werden die Gnudi geformt. Dazu jeweils aus der Schüssel etwa einen Esslöffel voll von der Spinat-Ricotta-Masse nehmen und mit den Händen zu einer Kugel formen. Anschließend in einer kleinen Schüssel mit Weizenmehl wenden und auf ein mit Backpapier belegtes Tablett legen.
    Weizenmehl Typ 405
  • Im Anschluss einen Topf mit reichlich Salzwasser zum kochen bringen. In einer großen Pfanne die Butter bei niedriger Temperatur zum schmelzen bringen. Die Salbeiblätter darin leicht anschwitzen.
    100 g Butter | 1 Zweig Salbei
  • Die Gnudi ins kochende Wasser geben und einige Minuten lang köcheln lassen. Sobald diese an die Oberfläche steigen mit einem Schaumlöffel abschöpfen, abtropfen lassen und vorsichtig in die Pfanne mit der Salbei-Butter gleiten lassen.
  • Die Gnudi behutsam auf tiefe Teller verteilen und mit der geschmolzenen Salbeibutter beträufeln. Nun nur noch mit Salz und Pfeffer würzen, etwas gerieben Parmesan darüber geben und heiß servieren!
    Buon appetito!
    20 g Parmesan (Parmigiano Reggiano) | 1 Prise Salz | 1 Prise Schwarzer Pfeffer
Kalorien162kcal (8%)Kohlenhydrate5.4g (2%)Protein4.8g (10%)Fett13.2g (20%)

Ähnliche Rezepte wie Spinat Ricotta Gnudi

4 Gedanken zu „Gnudi aus Spinat und Ricotta“

    • Buongiorno Verena,
      ja natürlich! Du kannst die rohe Masse sogar problemlos bis zu 12 Stunden abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
      Liebe Grüße,
      Jessica

      Antworten
  1. 5 Sterne
    Sehr lecker und absolut zu empfehlen!
    Ich kenne das Gericht unter dem Namen Malfatti und hatte eine etwas andere Rezeptur, die manchmal etwas zu weich war. Dein Rezept ist super. Danke dafür.
    P.S. weißt du, ob dass mit dem Namen nur eine regionale Bezeichnung ist?
    MfG Mary

    Antworten
    • Hallo Mary,
      schön zu hören, dass dir mein Rezept gefallen hat!
      Die beiden Gerichte sind im Prinzip das Gleiche. Lediglich die Form ist anders.
      In Siena nennt man sie Malfatti („Missratene“), da sie hier in einer unregelmäßigen Form zubereitet werden.
      In Florenz hingegen sind sie als Gnudi („Nackte“) bekannt, weil sie in Form der Raviolifüllung, also als Bällchen ohne den Pasta Teig zubereitet werden.
      Ich hoffe, ich konnte dir hiermit ein wenig weiterhelfen.
      Liebe Grüße

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Sterne