Aus unserem Rezeptarchiv
Ein Rezept. Ein Stück Italien.
Serviert mit einer einfachen Tomatensauce oder Ragù ist diese Pastaform ein Symbol der süditalienischen Hausmannskost.
Poche parole. Grande sapore. ♡
Italienisch kochen
Traditionelle kalabrische Pasta, von Hand um ein Eisen („ferretto“) gerollt.
Aus unserem Rezeptarchiv
Serviert mit einer einfachen Tomatensauce oder Ragù ist diese Pastaform ein Symbol der süditalienischen Hausmannskost.
Poche parole. Grande sapore. ♡
Den Hartweizengrieß auf eine saubere Arbeitsfläche häufen, in der Mitte eine Mulde formen. Das Salz und nach und nach das lauwarme Wasser einarbeiten. Mit den Händen zu einem glatten, elastischen Teig kneten – etwa 10 Minuten lang. Den Teig in Folie wickeln und 30 Minuten ruhen lassen.
Den Teig in kleine Stücke teilen, jeweils zu dünnen Strängen (etwa bleistiftdick) rollen. Stücke von 5–6 cm Länge abschneiden. Jedes Stück um ein dünnes Metallstäbchen („ferretto“) oder einen Holzspieß wickeln, mit leichtem Druck rollen und vorsichtig wieder abziehen. Auf einem bemehlten Tuch trocknen lassen.
Für die Sauce in einer Pfanne Olivenöl erhitzen. Knoblauch darin anschwitzen, dann mit passierten Tomaten ablöschen. Basilikum zufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und 15–20 Minuten köcheln lassen. Knoblauch entfernen.
Die Maccheroni in reichlich Salzwasser 4–5 Minuten kochen. Abgießen und mit der Tomatensauce vermengen. Mit geriebenem Pecorino bestreuen und heiß servieren.
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Küchennotizen
Herkunft: Maccheroni al ferretto sind besonders in Kalabrien und der Basilikata verbreitet – ein Symbol der handgemachten Pasta-Tradition Süditaliens.
Zutaten-Ersatz: Wer kein Ferretto hat, kann ein Holzstäbchen oder eine Metallstricknadel verwenden. Statt Tomatensauce passt auch Ragù oder Ricotta-Sugo.
Lagerung: Frische Pasta kann leicht bemehlt 1–2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt oder getrocknet werden.
Was passt dazu? Ein kräftiger Rotwein aus Kalabrien (z. B. Cirò), etwas knuspriges Brot und Oliven.
Tipps zum Gelingen: Den Teig gut kneten und ausreichend ruhen lassen. Die Teigstücke nicht zu dick formen, sonst werden sie in der Mitte nicht gar.