Aus unserem Rezeptarchiv
Ein Rezept. Ein Stück Italien.
Bei diesem Pastagericht verbindet sich die markante Form der Spaghetti alla chitarra mit einer konzentrierten Tomatensauce. Zwiebel und Pancetta bilden die Grundlage, Tomatenmark und [wprm-glossary id=5674]passierte Tomaten[/wprm-glossary] sorgen für den roten Saucenansatz. Basilikum, Petersilie und Pecorino kommen erst gegen Ende hinzu.
Die Zubereitung setzt weniger auf viele Arbeitsschritte als auf Zeit: Nachdem die Pancetta angebraten und der Tomatenansatz aufgebaut ist, köchelt die Sauce etwa eine Stunde bei niedriger Hitze. Währenddessen genügt gelegentliches Umrühren. Die Pasta wird erst kurz vor dem Servieren gekocht und direkt mit der Sauce vermengt.
Die Pastaform
Spaghetti alla chitarra sind lange, vergleichsweise kräftige Pastastränge mit kantigem Querschnitt. Für dieses Rezept werden 400 Gramm verwendet. Da nicht festgelegt ist, ob es sich um frische oder getrocknete Pasta handelt, richtet sich die genaue Kochzeit nach dem jeweiligen Produkt. Entscheidend ist der im Rezept vorgegebene al-dente-Zustand.
Die Grundlage aus Zwiebel und Pancetta
Die fein geschnittene Zwiebel und die gewürfelte Pancetta werden gemeinsam in nativem Olivenöl extra angebraten. Mittlere Hitze gibt beiden Zutaten Zeit, goldbraun zu werden, ohne dass die Zwiebel zu schnell dunkel wird. Erst danach folgt das Tomatenmark. Es wird kurz eingerührt und mitgebraten, sollte dabei aber nicht am Pfannenboden verbrennen.
Eine Stunde für die Tomatensauce
Nach dem Tomatenmark kommen die passierten Tomaten in die Pfanne. Die Sauce wird mit Salz und Pfeffer gewürzt und soll anschließend etwa eine Stunde bei niedriger Hitze köcheln. Gelegentliches Umrühren ist wichtig, damit der dickere Tomatenansatz nicht am Boden ansetzt. Die Hitze bleibt dabei so niedrig, dass die Sauce ruhig gart und nicht stark spritzt oder rasch einkocht.
Kräuter erst zum Schluss
Basilikum und die frisch gehackte Petersilie werden erst nach der langen Garzeit untergerührt. So durchlaufen sie nicht die gesamte Kochphase. Für das Basilikum nennt das Rezept keine feste Menge; es wird nach Geschmack verwendet. Die Petersilie ist dagegen mit zwei Esslöffeln angegeben.
Pasta und Sauce zusammenführen
Die Spaghetti alla chitarra werden in reichlich Salzwasser al dente gegart und anschließend abgegossen. Danach werden sie mit der fertigen Sauce vermengt. Da sowohl Pancetta als auch Pecorino Würze mitbringen, empfiehlt es sich, beim Salzen der Sauce zurückhaltend zu beginnen und erst vor dem Vermengen endgültig abzuschmecken.
Mit Pecorino servieren
Zum Abschluss werden die mit Sauce vermengten Spaghetti mit insgesamt 50 Gramm geriebenem Pecorino serviert. Das Gericht sollte unmittelbar auf den Tisch kommen. Eine bestimmte Pecorino-Sorte ist nicht vorgeschrieben, daher bleibt es bei der allgemeinen Zutatenangabe des Rezepts.
Poche parole. Grande sapore. ♡
