Aus unserem Rezeptarchiv
Ein Rezept. Ein Stück Italien.
Diese Zuppa di ceci e rosmarino verbindet weich gegarte Kichererbsen mit einem fein geschnittenen Soffritto aus Zwiebel, Karotte und Staudensellerie. Rosmarin, Knoblauch und gutes Olivenöl geben der Suppe ein klares, würziges Profil, während etwas Tomatenmark für zusätzliche Tiefe sorgt.
Da bereits gegarte Kichererbsen verwendet werden, steht das Gericht ohne Einweichzeit in etwa 40 Minuten auf dem Tisch. Ein Teil der Hülsenfrüchte wird direkt im Topf püriert. So entsteht eine cremige Bindung, ohne dass Sahne, Mehl oder Kartoffeln benötigt werden.
Welche Kichererbsen eignen sich für die Suppe?
Kichererbsen aus dem Glas oder aus der Dose sind für diese schnelle Variante besonders praktisch. Sie sollten vollständig abgegossen und unter kaltem Wasser gründlich abgespült werden. Wer getrocknete Kichererbsen bevorzugt, kann diese über Nacht einweichen und separat vollständig weich kochen. Für die Suppe werden anschließend rund 480 Gramm gegarte Kichererbsen benötigt; die zusätzliche Einweich- und Garzeit ist in den Rezeptzeiten nicht enthalten.
Rosmarin dosieren, ohne die Suppe zu überdecken
Ein ganzer Rosmarinzweig darf während des Köchelns sein Aroma langsam an die Flüssigkeit abgeben und wird vor dem Pürieren entfernt. Eine kleine Menge sehr fein gehackter Rosmarin kommt erst zum Servieren hinzu. Diese Aufteilung sorgt für einen deutlichen Kräuterduft, ohne dass grobe Nadeln oder ein aufdringlich harziger Geschmack die cremigen Kichererbsen überlagern.
Die richtige Konsistenz erreichen
Für eine sämige, aber nicht vollständig glatte Suppe genügt es, ungefähr ein Drittel des Topfinhalts kurz mit dem Stabmixer zu pürieren. Dabei sollte der Mixer nur stoßweise eingesetzt werden, damit noch viele ganze Kichererbsen erhalten bleiben. Wirkt die Suppe anschließend zu dick, lässt sie sich mit etwas heißer Gemüsebrühe verdünnen. Ist sie zu flüssig, kann sie einige Minuten offen weiterköcheln.
Abschmecken und typische Fehler vermeiden
Gesalzen wird am besten erst, nachdem Gemüsebrühe und Kichererbsen gemeinsam erhitzt wurden, denn beide können bereits Salz enthalten. Der Knoblauch soll im Soffritto nur glasig werden und keine dunkle Farbe annehmen, da er sonst bitter schmeckt. Zitronenabrieb und wenige Tropfen Zitronensaft kommen ganz zum Schluss hinzu: Sie sollen die erdigen Aromen auffrischen, nicht als deutlich saure Note hervortreten.
Servieren, variieren und aufbewahren
Ein Schuss Olivenöl und schwarzer Pfeffer reichen als Abschluss aus. Wer mehr Schärfe möchte, gibt beim Anschwitzen eine kleine Prise Chiliflocken hinzu. Für eine gehaltvollere Mahlzeit kann kurze Pasta in zusätzlicher Brühe separat gegart und unter die fertige Suppe gemischt werden. Reste sollten zügig abgekühlt und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Beim Erwärmen etwas Brühe oder Wasser ergänzen, da die Kichererbsen die Suppe mit der Zeit weiter andicken.
Poche parole. Grande sapore. ♡

