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Pasta con fave e pecorino

Italienisch kochen

Pasta con fave e pecorino

Zarte Saubohnen, würziger Pecorino und stärkehaltiges Nudelwasser verbinden sich zu einer cremigen Frühlingspasta mit frischer Minze und schwarzem Pfeffer.

Gesamtzeit
45 Min.
Portionen
4 Portionen
Schwierigkeit
einfach
Zutaten
8
Vorbereitung
25 Min.
Kochzeit
20 Min.
Küche
Italienisch
Gericht
Hauptgerichte, Pasta
Schritte
7

Aus unserem Rezeptarchiv

Ein Rezept. Ein Stück Italien.

Bei dieser Pasta entsteht die Sauce aus wenigen, sorgfältig aufeinander abgestimmten Zutaten: Saubohnen bringen eine leicht süßliche, pflanzliche Note mit, während Pecorino für Würze und eine cremige Bindung sorgt. Ein Teil der Bohnen bleibt ganz, der andere wird püriert. So wirkt das Gericht zugleich saftig und abwechslungsreich, ohne Sahne oder Butter zu benötigen.

Besonders gut eignen sich kurze Nudeln mit Rillen oder Hohlräumen, etwa Mezze Maniche, Rigatoni oder Tortiglioni. Sie nehmen das Bohnenpüree zuverlässig auf und halten auch die ganzen Bohnenkerne zwischen sich fest. Minze und schwarzer Pfeffer setzen frische, aromatische Akzente, sollten den Geschmack von Bohnen und Käse aber nicht überdecken.

Frische oder tiefgekühlte Saubohnen?

Junge frische Saubohnen sind zart und können nach dem Auslösen kurz blanchiert werden. Bei größeren oder reiferen Exemplaren empfiehlt es sich, zusätzlich die helle Außenhaut jedes Kerns zu entfernen. Dafür kommen die Bohnen etwa zwei Minuten in kochendes Wasser und anschließend in sehr kaltes Wasser. Danach lässt sich die Haut meist leicht öffnen und der grüne Kern herausdrücken.

Außerhalb der Saison sind tiefgekühlte Saubohnen eine praktische Alternative. Sie sind bereits aus den Hülsen gelöst, können aber noch eine feste Haut besitzen. Ob diese entfernt werden muss, hängt von ihrer Größe und Zartheit ab. Schälen lohnt sich vor allem für den Teil, der später püriert wird, denn dadurch wird die Sauce feiner.

Der passende Pecorino

Ein gereifter Pecorino liefert einen ausgeprägten, salzigen Geschmack und lässt sich fein reiben. Pecorino Romano ergibt eine besonders kräftige Sauce; ein milderer Pecorino macht das Gericht zurückhaltender. Da der Käse bereits viel Würze mitbringt, sollte das Nudelwasser sparsamer als üblich gesalzen werden. Fertig geriebener Käse ist weniger geeignet, weil er sich häufig schlechter mit dem Kochwasser verbindet.

So bleibt die Käsesauce cremig

Der empfindlichste Moment ist das Einrühren des Pecorinos. Bei zu hoher Temperatur können sich feste Käseklümpchen oder zähe Fäden bilden. Deshalb wird der fein geriebene Käse zunächst mit wenig stärkehaltigem Nudelwasser zu einer dicken Paste verrührt. Die Pfanne kommt anschließend vom Herd und darf kurz abkühlen, bevor die Käsemischung unter die Pasta gezogen wird. Zusätzliches Kochwasser wird nur esslöffelweise eingearbeitet, bis die Sauce glänzend an den Nudeln haftet.

Das Bohnenpüree unterstützt die Bindung und macht die Zubereitung etwas fehlertoleranter als eine reine Käse-Wasser-Sauce. Trotzdem sollte die fertige Pasta nicht mehr kräftig aufgekocht werden. Wirkt sie in der Pfanne zunächst etwas zu flüssig, ist Zurückhaltung sinnvoll: Beim Anrichten dickt die Sauce noch leicht nach.

Varianten, Beilagen und Aufbewahrung

Statt Minze passen Basilikum oder glatte Petersilie, während fein abgeriebene Zitronenschale eine frische Variante ergibt. Geröstete Pinienkerne können als knuspriger Kontrast ergänzt werden. Als Primo Piatto benötigt die Pasta keine schwere Beilage; ein grüner Salat oder gedünstetes Gemüse reicht aus. Reste lassen sich abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren, verlieren beim Abkühlen aber an Cremigkeit. Beim behutsamen Erwärmen helfen ein kleiner Schuss Wasser und etwas Olivenöl, die Sauce wieder zu lockern.

Poche parole. Grande sapore. ♡

Zutaten

Pasta und Sauce

Zum Abschmecken

So wird’s gemacht

  1. 01

    Vorbereitung

    Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Die Saubohnenkerne darin etwa 2 Minuten blanchieren, anschließend in sehr kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen. Große oder feste Bohnen aus ihrer hellen Außenhaut drücken. Etwa ein Drittel der Bohnen zum Fertigstellen beiseitelegen.

  2. 02

    Sauce

    Zwei Esslöffel Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Frühlingszwiebel darin 2 Minuten glasig dünsten. Die übrigen Saubohnen zugeben, 100 ml Wasser angießen und alles etwa 5 Minuten sanft garen.

  3. 03

    Die gegarten Bohnen samt Flüssigkeit aus der Pfanne in einen hohen Mixbecher geben. Zunächst 80 ml Nudelwasser hinzufügen und alles fein pürieren. Falls die Creme sehr dick ist, noch etwas Kochwasser einarbeiten. Das Bohnenpüree zurück in die Pfanne geben.

  4. 04

    Pasta

    Währenddessen reichlich Wasser aufkochen, wegen des salzigen Pecorinos nur mäßig salzen und die Pasta nach Packungsangabe knapp al dente kochen. Vor dem Abgießen mindestens 250 ml stärkehaltiges Kochwasser auffangen.

  5. 05

    Käse

    Den fein geriebenen Pecorino in einer Schüssel mit etwa 60 ml warmem, nicht mehr sprudelnd heißem Nudelwasser verrühren. Das Wasser schrittweise hinzufügen, bis eine glatte, dickflüssige Paste entsteht.

  6. 06

    Fertigstellen

    Die abgegossene Pasta und die zurückgelegten Saubohnen zum Püree in die Pfanne geben und bei niedriger Hitze 1 Minute gründlich schwenken. Die Pfanne vom Herd nehmen und etwa 1 Minute abkühlen lassen. Die Pecorinopaste einarbeiten und bei Bedarf esslöffelweise weiteres Nudelwasser zugeben, bis die Sauce cremig an der Pasta haftet.

  7. 07

    Servieren

    Minze, schwarzen Pfeffer und den restlichen Esslöffel Olivenöl unterheben. Erst jetzt probieren und nur bei Bedarf nachsalzen. Die Pasta sofort auf vorgewärmten Tellern servieren.

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Pasta con fave e pecorino

Küchennotizen

Die kleinen Dinge, die zählen.

Das Nudelwasser nur zurückhaltend salzen und vor dem Abgießen mindestens 250 ml davon auffangen. Den Pecorino sehr fein und möglichst frisch reiben. Die Käsepaste ausschließlich bei ausgeschalteter Hitze einarbeiten.

Bei tiefgekühlten Saubohnen entfällt das Auslösen aus den Hülsen. Große Bohnenkerne für eine besonders glatte Sauce nach kurzem Blanchieren enthäuten.

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