Aus unserem Rezeptarchiv
Ein Rezept. Ein Stück Italien.
Diese Insalata di farro verbindet bissfest gegarten Dinkel mit Paprika, Zucchini, Kirschtomaten, Oliven und Kapern. Ein Zitronen-Dressing mit Petersilie, Basilikum und Oregano bringt Frische in den Salat, während kurz angebratenes Gemüse für Röstaromen sorgt. Das Ergebnis schmeckt lauwarm ebenso gut wie gut gekühlt.
Der Dinkelsalat eignet sich als leichte Mahlzeit, als Beilage zu gegrilltem Gemüse oder als Bestandteil eines sommerlichen Buffets. Da alle Zutaten pflanzlich sind, lässt er sich zudem unkompliziert für unterschiedliche Ernährungsweisen servieren. Wichtig für ein ausgewogenes Ergebnis sind vor allem die richtige Dinkelsorte, gut abgetropfte Körner und ein zurückhaltender Umgang mit zusätzlichem Salz.
Welcher Farro eignet sich für den Salat?
Für eine alltagstaugliche Zubereitung ist Farro perlato, also geschliffener Dinkel, besonders praktisch. Er muss in der Regel nicht eingeweicht werden und wird deutlich schneller gar als ungeschälter oder nur teilweise geschälter Dinkel. Da die Kochzeiten je nach Verarbeitung und Hersteller variieren, hat die Angabe auf der Verpackung Vorrang. Die Körner sollten weich genug zum Essen sein, aber noch einen klaren Biss behalten.
So bleibt der Dinkel locker und aromatisch
Der Farro wird wie Pasta in reichlich Wasser gekocht und anschließend gründlich abgegossen. Spüle ihn danach nicht kalt ab, denn dadurch würde seine Oberfläche unnötig verwässert. Breite die heißen Körner stattdessen kurz auf einer Platte oder in einer weiten Schüssel aus. Ein Teil des Dressings kommt bereits an den warmen Dinkel: So nimmt er die Aromen auf, ohne später trocken zu schmecken oder zusammenzukleben.
Gebratenes und rohes Gemüse kombinieren
Paprika und Zucchini werden bei kräftiger Hitze nur so lange angebraten, bis sie leichte Röststellen bekommen und noch Struktur besitzen. Die Kirschtomaten bleiben roh und liefern einen saftigen Kontrast. Schneide das gesamte Gemüse in ähnlich große Stücke, damit es sich gleichmäßig im Salat verteilt. Die rote Zwiebel sollte sehr fein geschnitten werden; im Zitronen-Dressing verliert sie während der kurzen Ruhezeit einen Teil ihrer Schärfe.
Beim Würzen auf Oliven und Kapern achten
Oliven und Kapern bringen bereits viel Würze mit. Salze das Dressing deshalb zunächst sparsam und schmecke den fertigen Salat erst zum Schluss ab. Kapern aus Salz sollten gründlich gewässert werden; bei Kapern aus Lake genügt meist sorgfältiges Abtropfen. Zitronensaft und Rotweinessig geben dem Dressing Säure, während natives Olivenöl die Kräuteraromen verbindet. Ist der Salat nach der Ruhezeit zu trocken, hilft ein kleiner Schuss Öl oder Zitronensaft.
Mögliche Varianten
Je nach Saison können gebratene Auberginen, Artischockenherzen oder fein geschnittene getrocknete Tomaten ergänzt werden. Weiße Bohnen oder Kichererbsen machen aus dem Salat eine kräftigere Mahlzeit. Wer keine rein pflanzliche Variante benötigt, kann kurz vor dem Servieren zerbröselten Feta oder Pecorino darübergeben. Rucola sollte erst unmittelbar vor dem Essen untergehoben werden, damit er nicht zusammenfällt.
Servieren und aufbewahren
Lasse die fertige Insalata vor dem Servieren etwa 15 Minuten ruhen und bringe einen gekühlten Salat kurz auf Zimmertemperatur. So kommen Kräuter, Olivenöl und Gemüse deutlicher zur Geltung. Reste gehören zeitnah in einen gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank. Für die beste Konsistenz empfiehlt es sich, den Salat innerhalb von zwei Tagen zu essen und vor dem Servieren erneut abzuschmecken.
Poche parole. Grande sapore. ♡
