ItalianStyleCookingRezept veröffentlichenAnmelden oder registrieren
Frittelle di ricotta

Italienisch kochen

Frittelle di ricotta

Goldbraun ausgebacken und innen zart-cremig: Diese herzhaften Frittelle di ricotta sind ein unkomplizierter italienischer Antipasto.

Gesamtzeit
35 Min.
Portionen
4 Portionen, etwa 16–18 Stück
Schwierigkeit
einfach
Zutaten
9
Vorbereitung
20 Min.
Kochzeit
15 Min.
Küche
Italienisch
Gericht
Antipasti
Schritte
6

Aus unserem Rezeptarchiv

Ein Rezept. Ein Stück Italien.

Frittelle di ricotta sind kleine, herzhaft gewürzte Ricottaküchlein mit einer goldbraunen Hülle und einem weichen, saftigen Kern. Geriebener Parmesan gibt dem milden Frischkäse mehr Würze, während Petersilie und etwas Zitronenschale für einen frischen Akzent sorgen. Die Frittelle schmecken am besten warm und eignen sich als Antipasto, als Teil einer gemischten Vorspeisenplatte oder als kleiner Imbiss.

Der Teig wird ohne aufwendige Vorbereitung in einer Schüssel zusammengerührt und anschließend portionsweise in heißem Öl ausgebacken. Entscheidend sind dabei eine möglichst trockene Ricotta, die richtige Konsistenz der Masse und eine gleichmäßige Öltemperatur. So behalten die Küchlein ihre Form, bräunen außen zügig und bleiben innen angenehm locker.

Welche Ricotta eignet sich für die Frittelle?

Am einfachsten lässt sich eine kompakte Ricotta aus Kuhmilch verarbeiten. Sie sollte frisch, aber nicht wässrig sein. Befindet sich viel Molke in der Packung, die Ricotta vor dem Abwiegen in ein feines Sieb geben und gut abtropfen lassen. Eine feuchte Ricotta verlangt nach mehr Mehl; dadurch werden die Frittelle jedoch schneller fest und verlieren einen Teil ihrer cremigen Textur. Ricotta aus Schafsmilch kann ebenfalls verwendet werden und ergibt ein kräftigeres Aroma.

So bekommt der Teig die richtige Konsistenz

Die fertige Masse soll weich sein, aber auf einem Löffel als Portion zusammenhalten. Zunächst nur die angegebene Mehlmenge einarbeiten und den Teig kurz kalt stellen. Während dieser Ruhezeit bindet das Mehl zusätzliche Feuchtigkeit. Ist die Masse danach noch deutlich fließend, kann esslöffelweise wenig Mehl ergänzt werden. Zu viel Mehl sollte vermieden werden, weil die Küchlein sonst kompakt statt zart werden.

Die richtige Temperatur beim Ausbacken

Eine Öltemperatur von etwa 170 bis 175 °C sorgt dafür, dass die Frittelle bräunen, ohne außen zu dunkel zu werden. Bei zu kaltem Öl nehmen sie unnötig viel Fett auf und können auseinanderlaufen; bei überhitztem Öl färben sie sich, bevor das Ei im Inneren gestockt ist. Die Portionen deshalb nicht zu groß formen und nur wenige gleichzeitig ausbacken, damit die Temperatur nicht stark absinkt.

Würzen und variieren

Petersilie, schwarzer Pfeffer und fein abgeriebene Zitronenschale ergänzen die Ricotta, ohne ihren milden Geschmack zu überdecken. Statt Petersilie passen fein geschnittener Schnittlauch, Basilikum oder Minze. Für mehr Würze kann ein Teil des Parmesans durch Pecorino ersetzt werden; dann sollte das zusätzliche Salz besonders sparsam dosiert werden. Auch eine kleine Prise Chiliflocken lässt sich in den Teig geben.

Servieren und aufbewahren

Nach dem Frittieren kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und noch warm servieren. Dazu passen ein schlichter Tomatendip, Zitronenspalten oder ein Salat mit einer säuerlichen Vinaigrette. Übrig gebliebene Frittelle sollten zügig abkühlen und abgedeckt in den Kühlschrank gestellt werden. Dort halten sie sich bis zum nächsten Tag; zum Aufwärmen eignet sich der Backofen besser als die Mikrowelle, da die Außenseite darin wieder etwas trockener und knuspriger wird.

Poche parole. Grande sapore. ♡

Zutaten

Für die Ricottamasse

Zum Ausbacken

So wird’s gemacht

  1. 01

    Vorbereitung

    Ricotta in eine Schüssel geben und mit Ei, Parmesan, Petersilie, Zitronenschale, Salz und Pfeffer verrühren. Das Mehl hinzufügen und nur so lange einarbeiten, bis eine gleichmäßige, weiche Masse entstanden ist.

  2. 02

    Die Ricottamasse 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Anschließend die Konsistenz prüfen: Sie soll auf einem Esslöffel ihre Form weitgehend behalten. Ist sie zu flüssig, esslöffelweise etwas zusätzliches Mehl einarbeiten.

  3. 03

    Frittieren

    Das Pflanzenöl in einem kleinen, hohen Topf auf 170 bis 175 °C erhitzen. Der Topf sollte höchstens bis zur Hälfte mit Öl gefüllt sein. Einen Teller oder ein Gitter mit Küchenpapier zum Abtropfen bereitstellen.

  4. 04

    Mit zwei leicht angefeuchteten Teelöffeln walnussgroße Portionen von der Masse abnehmen und vorsichtig in das heiße Öl gleiten lassen. Nicht mehr als vier bis fünf Frittelle gleichzeitig ausbacken.

  5. 05

    Die Frittelle etwa 2 bis 3 Minuten ausbacken und dabei mit einem Schaumlöffel vorsichtig wenden, bis sie rundherum goldbraun sind. Zwischen den Portionen warten, bis das Öl wieder die vorgesehene Temperatur erreicht hat.

  6. 06

    Servieren

    Die fertigen Frittelle mit einem Schaumlöffel herausheben und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen. Nach Wunsch mit wenig Salz bestreuen und warm servieren.

Wie hat es dir geschmeckt?

Noch keine Bewertungen.

Gemeinsam besser kochen

Fragen & Küchentipps

Stelle eine Frage oder teile einen hilfreichen Tipp beziehungsweise deine Variante.

0 Beiträge

Noch keine Fragen oder Küchentipps. Starte den Austausch.

Frittelle di ricotta

Küchennotizen

Die kleinen Dinge, die zählen.

  • Sehr feuchte Ricotta vor dem Abwiegen mindestens 30 Minuten in einem feinen Sieb abtropfen lassen.
  • Vor dem ersten großen Durchgang eine kleine Probefrittelle ausbacken. Läuft sie auseinander, 1 Esslöffel Mehl ergänzen.
  • Heißes Frittieröl nie unbeaufsichtigt lassen und keinesfalls mit Wasser löschen.
  • Die Frittelle nicht warm übereinanderstapeln, da die Oberfläche sonst durch den Dampf weich wird.
ItalianStyleCooking

Frittelle di ricotta

Nur in diesem Browser gespeichert.