Aus unserem Rezeptarchiv
Ein Rezept. Ein Stück Italien.
Serviert mit breiten Bandnudeln ist dieses Gericht ein Klassiker der ländlichen Küche Mittelitaliens.
Poche parole. Grande sapore. ♡
Italienisch kochen
Ein toskanisches Ragù mit Wildschwein, langsam geschmort in Rotwein, Tomaten, Wurzelgemüse und Gewürzen.
Aus unserem Rezeptarchiv
Serviert mit breiten Bandnudeln ist dieses Gericht ein Klassiker der ländlichen Küche Mittelitaliens.
Poche parole. Grande sapore. ♡
Das Wildschweinfleisch in kleine Würfel schneiden und nach Wunsch 12 Stunden in etwas Rotwein mit Gewürzen marinieren (optional). Vor dem Kochen gut abtropfen lassen und trocken tupfen.
In einem großen Schmortopf Olivenöl erhitzen. Zwiebel, Karotte, Sellerie und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze 5–6 Minuten anschwitzen, bis das Gemüse weich ist und leicht Farbe annimmt.
Das Fleisch hinzugeben und rundherum kräftig anbraten. Wacholderbeeren und Lorbeerblätter zufügen. Mit Rotwein ablöschen, 2–3 Minuten einkochen lassen und mit passierten Tomaten aufgießen.
Das Ragù mit Salz und Pfeffer würzen, den Deckel auflegen und bei schwacher Hitze ca. 2 Stunden sanft schmoren lassen. Gelegentlich umrühren. Falls nötig, etwas Wasser oder Brühe nachgießen. Das Fleisch soll sehr zart und die Sauce dicklich sein.
Pappardelle in reichlich Salzwasser nach Packungsanleitung al dente kochen. Abgießen, mit dem Ragù vermengen und kurz ziehen lassen. Mit geriebenem Parmesan und gehackter Petersilie bestreuen und sofort servieren.
Gemeinsam besser kochen
Stelle eine Frage oder teile einen hilfreichen Tipp beziehungsweise deine Variante.
Noch keine Fragen oder Küchentipps. Starte den Austausch.
Zum Schreiben benötigst du ein bestätigtes Community-Konto.
Anmelden oder registrieren
Küchennotizen
Herkunft: Ein traditionelles Gericht aus der Toskana und Umbrien, besonders beliebt in der Jagdsaison.
Zutaten-Ersatz: Statt Wildschwein kann auch Rind oder Schwein verwendet werden. Wer es intensiver mag, gibt Rosmarin oder Thymian hinzu.
Lagerung: Das Ragù hält gekühlt 2–3 Tage und lässt sich sehr gut einfrieren.
Was passt dazu? Ein kräftiger Rotwein wie Chianti, geröstetes Brot oder ein Feldsalat mit Balsamico.
Tipps zum Gelingen: Fleisch vor dem Braten gut trocken tupfen. Langsam und bei niedriger Hitze schmoren lassen – so wird das Fleisch besonders zart und aromatisch.