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Risotto ai funghi porcini

Italienisch kochen

Risotto ai funghi porcini

Cremiger Risotto trifft auf kräftig gebratene Steinpilze, frische Petersilie und eine fein abgestimmte Mantecatura aus Butter und Käse.

Gesamtzeit
55 Min.
Portionen
4 Portionen
Schwierigkeit
mittel
Zutaten
13
Zum Rezept ↓Bewerten ☆
Vorbereitung
20 Min.
Kochzeit
35 Min.
Küche
Italienisch
Gericht
Hauptgerichte, Reis
Schritte
8

Aus unserem Rezeptarchiv

Ein Rezept. Ein Stück Italien.

Bei diesem Risotto stehen die Steinpilze klar im Mittelpunkt. Ihr kräftiges Aroma verbindet sich mit dem sämigen Reis, während Petersilie und schwarzer Pfeffer für einen frischen, würzigen Abschluss sorgen. Die Pilze werden separat gebraten, damit sie Farbe entwickeln und nicht im Risotto zerfallen.

Für ein gutes Ergebnis sind vor allem drei Schritte entscheidend: den Reis kurz und gründlich anzurösten, die heiße Brühe portionsweise einzuarbeiten und Butter sowie Käse erst abseits der Hitze unterzurühren. So bleibt der Reis bissfest, während die umgebende Flüssigkeit eine cremige Konsistenz erhält.

Welcher Reis eignet sich für den Pilzrisotto?

Carnaroli ist für dieses Rezept eine verlässliche Wahl, weil seine Körner beim Garen vergleichsweise stabil bleiben und zugleich genügend Stärke für eine sämige Bindung abgeben. Alternativ eignet sich Vialone Nano, der Flüssigkeit rasch aufnimmt und einen etwas weicheren, fließenderen Risotto ergibt. Langkornreis oder vorgegarter Reis liefern dagegen nicht dieselbe Konsistenz.

Steinpilze richtig auswählen und vorbereiten

Frische Steinpilze sollten fest sein und angenehm riechen. Trockene Erdreste lassen sich mit einem Pinsel oder einem kleinen Messer entfernen; ein nur leicht angefeuchtetes Tuch hilft bei hartnäckigen Stellen. Langes Wässern ist ungünstig, da die Pilze Feuchtigkeit aufnehmen können. Selbst gesammelte Exemplare dürfen nur verwendet werden, wenn sie zweifelsfrei als essbar bestimmt wurden.

Warum die Pilze separat gebraten werden

In einer breiten, gut vorgeheizten Pfanne können die Pilze austretende Feuchtigkeit zügig verdampfen lassen. Werden sie direkt mit dem Reis gegart, kochen sie eher weich und geben viel Wasser an den Topf ab. Das getrennte Braten schafft außerdem Kontrolle: Der größere Teil kommt erst gegen Ende in den Risotto, während einige schöne Stücke zum Anrichten zurückbleiben.

So entsteht die richtige Konsistenz

Die Brühe muss heiß sein, damit der Garvorgang nicht nach jeder Zugabe unterbrochen wird. Es genügt, regelmäßig und gründlich zu rühren; ununterbrochenes, kräftiges Rühren kann die Körner unnötig beanspruchen. Neue Brühe wird jeweils hinzugefügt, wenn die vorherige Portion fast aufgenommen ist. Am Ende sollte der Risotto weich fließen und sich auf dem Teller langsam ausbreiten, ohne suppig zu wirken.

Mantecatura, Varianten und Aufbewahrung

Zum Fertigstellen wird der Topf vom Herd gezogen. Kalte Butter und fein geriebener Parmigiano Reggiano werden zügig untergerührt, bis sich eine glänzende Emulsion bildet. Bei Bedarf sorgt ein kleiner Schuss heißer Brühe für mehr Beweglichkeit. Außerhalb der Steinpilzsaison können eingeweichte getrocknete Steinpilze verwendet werden; ihre sorgfältig gefilterte Einweichflüssigkeit ergänzt dann einen Teil der Brühe.

Risotto schmeckt unmittelbar nach dem Fertigstellen am besten, da der Reis beim Stehen weiter Flüssigkeit bindet. Reste sollten rasch abgekühlt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Beim erneuten Erhitzen helfen etwas Brühe und ein kleines Stück Butter, die Konsistenz zu lockern; vollständig wie frisch wird die Cremigkeit jedoch nicht mehr.

Poche parole. Grande sapore. ♡

Zutaten

Für die Steinpilze

Für das Risotto

Für die Mantecatura

Zum Abschmecken

So wird’s gemacht

  1. 01

    Vorbereitung

    Die Gemüsebrühe in einem separaten Topf erhitzen und während der gesamten Zubereitung knapp unter dem Siedepunkt halten.

  2. 02

    Pilze

    Erdige Stellen an den Steinpilzen mit einem Pinsel oder einem kleinen Messer entfernen. Bei Bedarf mit einem leicht feuchten Tuch nachwischen und die Pilze anschließend in gleichmäßige Scheiben schneiden.

  3. 03

    Zwei Esslöffel Olivenöl in einer breiten Pfanne erhitzen. Den Knoblauch kurz darin aromatisieren und entfernen, bevor er dunkel wird. Die Steinpilze zugeben und bei mittlerer bis kräftiger Hitze insgesamt etwa 15 Minuten vollständig garen. Dabei gelegentlich wenden. Mit wenig Salz und Pfeffer würzen, drei Viertel der Pilze für den Risotto bereitstellen und den Rest zum Anrichten warm halten.

  4. 04

    Risotto

    Einen Esslöffel Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen. Die Schalotte bei mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten glasig dünsten, ohne sie zu bräunen. Den Reis hinzufügen und etwa 2 Minuten unter Rühren anrösten, bis die Körner heiß sind und an den Rändern leicht glasig wirken.

  5. 05

    Den Weißwein angießen und nahezu vollständig verdampfen lassen. Anschließend so viel heiße Brühe hinzufügen, dass der Reis knapp bedeckt ist. Unter regelmäßigem Rühren garen und weitere Brühe jeweils erst zugießen, wenn die vorherige Portion fast aufgenommen wurde.

  6. 06

    Nach etwa 13 bis 14 Minuten die größere Portion der gebratenen Steinpilze unterheben. Den Risotto weitere 3 bis 5 Minuten garen, bis der Reis bissfest ist. Falls nötig, zusätzliche Brühe einarbeiten. Erst jetzt vorsichtig mit Salz abschmecken.

  7. 07

    Fertigstellen

    Den Topf vom Herd nehmen. Kalte Butter, Parmigiano Reggiano und den größten Teil der Petersilie kräftig unterrühren. Falls der Risotto zu fest erscheint, esslöffelweise heiße Brühe ergänzen. Zugedeckt 1 bis 2 Minuten ruhen lassen.

  8. 08

    Servieren

    Den Risotto nochmals durchrühren und auf vorgewärmte tiefe Teller verteilen. Mit den zurückbehaltenen Steinpilzen, der übrigen Petersilie und frisch gemahlenem Pfeffer anrichten und sofort servieren.

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Risotto ai funghi porcini

Küchennotizen

Die kleinen Dinge, die zählen.

  • Die benötigte Brühenmenge kann je nach Reissorte und Topf etwas schwanken; etwa 100 ml als Reserve bereithalten.
  • Getrocknete Steinpilze vor der Verwendung einweichen und die Einweichflüssigkeit durch ein sehr feines Sieb oder Tuch filtern.
  • Die Pilze in einer möglichst breiten Pfanne braten, damit austretende Flüssigkeit verdampfen kann.
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